Ein Jobwechsel mit Unterbruch, eine längere Auszeit oder der Schritt in die Selbstständigkeit: Berufliche Übergänge kommen oft schneller als geplant. Neben vielen organisatorischen Fragen rückt dabei auch die berufliche Vorsorge in den Fokus.
Denn wer vorübergehend aus einer Pensionskasse austritt, steht vor einer wichtigen Frage: Was passiert mit dem angesparten Altersguthaben?
In der Regel wird dieses Guthaben auf eine Freizügigkeitslösung übertragen. Was zunächst nach einem administrativen Zwischenschritt klingt, kann für die weitere Vorsorgeplanung aber relevant sein.

Im Bild: Michael Frei-Otero, Leiter Vorsorge 3a und Freizügigkeit bei Tellco
Mehr als ein «Parkplatz» für Vorsorgegelder
Freizügigkeitslösungen werden häufig als reine Übergangslösung verstanden. Das Vorsorgekapital wird parkiert, bis es später wieder in eine neue Pensionskasse eingebracht oder im Rahmen der gesetzlichen Möglichkeiten bezogen wird.
Doch der Markt hat sich weiterentwickelt. Neben klassischen Freizügigkeitskonten gibt es heute auch Lösungen mit Wertschriftenanlagen. Damit stellt sich nicht nur die Frage, wo das Guthaben aufbewahrt wird, sondern auch, wie es während der Übergangsphase eingesetzt werden soll.
Je nach persönlicher Situation können dabei unterschiedliche Bedürfnisse im Vordergrund stehen: Sicherheit, Flexibilität oder Renditechancen.
Die passende Lösung hängt von der Lebenssituation ab
Wer kurz vor der Pensionierung steht oder nur eine kurze Übergangsphase erwartet, gewichtet Sicherheit meist stärker. In solchen Fällen kann eine klassische Kontolösung passend sein.
Wer hingegen einen längeren Anlagehorizont hat, setzt sich oft stärker mit Anlagelösungen auseinander. Wertschriftenlösungen können zusätzliche Renditechancen eröffnen, sind aber auch mit Kursschwankungen verbunden. Deshalb lohnt es sich, die eigene Risikobereitschaft realistisch einzuschätzen.
Entscheidend ist: Die passende Freizügigkeitslösung ist keine Standardfrage. Sie hängt von Alter, Anlagehorizont, persönlicher Situation und den eigenen Vorsorgezielen ab.
Frühzeitig hinschauen lohnt sich
Viele Personen befassen sich erst beim Austritt aus der Pensionskasse mit dem Thema Freizügigkeit. Dabei kann es sinnvoll sein, sich bereits früher mit den Möglichkeiten auseinanderzusetzen.
Michael Frei-Otero, Leiter Vorsorge 3a und Freizügigkeit der Tellco Bank AG, ordnet im aktuellen Beitrag von HZ Insurance ein, weshalb Freizügigkeitslösungen zunehmend zu einem strategischen Vorsorgethema werden.
Der vollständige Beitrag von HZ Insurance bietet eine kompakte Einordnung und zeigt, weshalb sich ein genauer Blick auf Freizügigkeitslösungen lohnt.
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