Teilzeit, Stundenlohn und temporäre Einsätze gehören für viele KMU längst zum Alltag. Einsatzpläne ändern sich kurzfristig, Projekte werden verlängert oder neue Teilzeitstellen kommen hinzu. Was Unternehmen im operativen Alltag mehr Flexibilität ermöglicht, bringt in der beruflichen Vorsorge zusätzliche Komplexität mit sich.
Denn das BVG ist historisch auf stabile Arbeitsverhältnisse, fixe Löhne und langfristige Anstellungen ausgerichtet. Die Realität in vielen Unternehmen sieht heute jedoch anders aus.
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Im Bild: Granit Kabashi, Leiter Vertrieb Deutschschweiz und Tessin bei Tellco
Mehr Flexibilität, mehr Komplexität
Wenn Beschäftigungsgrade schwanken, Einsätze kurz dauern oder Mitarbeitende mehrere Arbeitgeber haben, wird die zweite Säule anspruchsvoller. Besonders bei Teilzeit-, Stundenlohn- oder Temporärarbeit stellt sich die Frage, wie der versicherte Lohn korrekt berechnet wird und wie Vorsorgelücken vermieden werden können.
Ein zentraler Punkt ist dabei der Koordinationsabzug. Gerade bei tieferen Einkommen oder kleinen Pensen kann er sich spürbar auf den versicherten Lohn auswirken. Noch komplexer wird es bei Personen mit mehreren Teilzeitstellen, da der Koordinationsabzug in der Regel bei jedem Arbeitgeber separat angewendet wird.
Administration wird zur Führungsfrage
Für KMU ist die berufliche Vorsorge damit nicht nur ein Vorsorgethema, sondern auch eine operative Aufgabe. Löhne müssen korrekt gemeldet, Ein- und Austritte sauber verarbeitet und Mutationen zeitnah umgesetzt werden. Gerade bei Unternehmen mit vielen Teilzeit- oder Temporärmitarbeitenden kann die BVG-Administration schnell zur Belastung werden.
Der aktuelle Beitrag von Andrea Hohendahl auf HZ Insurance zeigt deshalb auf, weshalb Vorsorgelösungen heute näher an der Realität moderner Arbeitsmodelle sein müssen: flexibler in der Ausgestaltung, einfacher in der Administration und passend zur Struktur der Belegschaft.
Zeitgemässe Absicherung für flexible Beschäftigungsmodelle
Granit Kabashi, Leiter Vertrieb Deutschschweiz und Tessin bei der Tellco, bringt es im Beitrag auf den Punkt:
«Die Arbeitswelt wird flexibler – die berufliche Vorsorge muss es ebenfalls sein. Unternehmen mit Teilzeit-, Stundenlohn- oder Temporärmitarbeitenden benötigen Lösungen, die den administrativen Aufwand gering halten und gleichzeitig eine zeitgemässe Absicherung ermöglichen. Genau hier setzt Tellco pk PRO mit der stundenbasierten Beitragsabrechnung an, die sich besonders für flexible Beschäftigungsmodelle eignet.»
Bei Tellco pk PRO wird der versicherte Lohn auf Basis der effektiv geleisteten Stunden ermittelt. Das reduziert Schätzungen und Nachberechnungen und die Administration insbesondere bei schwankenden Arbeitspensen oder temporären Einsätzen vereinfachen.
Vorsorge als Teil der Arbeitgeberattraktivität
Flexible Arbeitsmodelle verändern nicht nur den Arbeitsalltag, sondern auch die Erwartungen an die berufliche Vorsorge. Für KMU kann eine passende Vorsorgelösung deshalb zunehmend zum Differenzierungsfaktor werden – gerade dort, wo Fachkräfte gesucht und Mitarbeitende langfristig gebunden werden sollen.
Wer Teilzeit- und Temporärarbeit korrekt und transparent absichert, reduziert nicht nur Risiken, sondern stärkt auch die eigene Position als Arbeitgeber.
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