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Energieeffizient mit Fernwärme

Energieeffizient mit Fernwärme

20.11.2020 |

Ein schonender Umgang mit den natürlichen Ressourcen wird immer wichtiger. Eine Möglichkeit ist das Konzept der Fernwärme aus nachhaltigen Ressourcen. Es ist nicht neu, wird aber immer wichtiger und bringt viele Vorteile. Auch die Tellco AG setzt bei ihren Immobilienprojekten auf Fernwärme aus einem hohen Anteil erneuerbarer Energien und hilft mit, den CO2-Ausstoss zu verringern.

 
Holz effizient nutzen
Fernwärme als Idee ist nicht neu. Mit gestiegenem Umweltbewusstsein und zunehmenden Bemühungen gewinnt Fernwärme aus erneuerbaren Rohstoffen weiter an Bedeutung. Dabei ist das Konzept bestechend einfach: Von einem zentralen Standort aus wird Wärme in Form von Wasser in gut isolierten Rohren an Liegenschaften geleitet und kann so genutzt werden. Als Energiequellen dienen dabei häufig Kehricht- oder andere Verbrennungsanlagen, Kläranlagen, Holz- und Geothermiekraftwerke sowie See-, Fluss- und Grundwasser. Die Tellco AG setzt bei ihren Projekten auf nachhaltige Fernwärme, bei welchen der nachwachsende Rohstoff Holz als effiziente Energiequelle genutzt wird.
 
Beispiel: Fernwärme mit Holzschnitzel
Das regional nachhaltig produzierte Holz wird in einer grossen Heizungszentrale verfeuert. Mit Hilfe des erzeugten heissen Wassers werden in einem Wärmeverbund mehrere Liegenschaften mit Wärme für Heizung und Warmwasser versorgt. Dazu benötigt man eine gut isolierte Leitung für das Heisswasser und eine zweite für die Rückführung des ausgekühlten Wassers an die zentrale Hackschnitzelanlage.
 

Viele Vorteile mit Fernwärme
Der ökologisch positive Effekt liegt auf der Hand, denn Fernwärme verursacht geringe bis gar keine CO2-Emissionen, da hauptsächlich erneuerbare Energieträger zum Einsatz kommen und die Abwärme oftmals ein Nebenprodukt ist. Dank Fernwärmesystemen vermeidet man ausserdem eine beträchtliche Menge an grauer Energie, da in den eigenen Gebäuden keine Anlagen gebaut werden müssen. Daneben bietet sie viele weitere Vorteile:

Komfortabel

Fernwärme wird gebrauchsfertig ins Haus geliefert, und der Haus- oder Wohnungsbesitzer muss sich weder um den Einkauf noch um die Lagerung oder die Wartung von Brennstoffen kümmern.

Sicher und effizient

Beispielsweise müssen keine Brennstofflagerungen sichergestellt werden. Mit den sehr gut isolierten Heisswasserleitungen wird der Energieverlust minimiert.

Kostengünstig

Für Wohnungsmieter bedeutet ein mit Fernwärme betriebenes Heizsystem deutlich tiefere Nebenkosten.

Platzsparend

Fernwärmeheizungen brauchen wenig Platz. Die Wärmeerzeugung wird extern vollzogen. Somit fallen raumfüllende Anlagen weg.

Wartungsarm

Der Haus- oder Wohnungsbesitzer muss sich weder um die Lagerung von Brennstoffen noch um die Wartung der Brennstoffanlage kümmern.

Versorgungssicher

Das Fernwärmesystem punkt et auch bezüglich Versorgungssicherheit, da es mit verschiedenen Energien betrieben werden kann.

Fernwärme als eine der Massnahmen für eine optimale Energieeffizienz
Die Tellco AG betreibt eine nachhaltige Energiepolitik, und die Energieeffizienz wird grossgeschrieben. Deshalb setzen wir bei unseren Immobilienprojekten sowohl auf Massnahmen wie beispielsweise die Nutzung von Solarenergie und optimale Gebäudedämmung als auch auf die effiziente und ressourcenschonende Fernwärme. Wann immer möglich, orientieren wir uns an lokalen Projekten und Angeboten von Gemeinden und Kantonen, damit wertvolle Synergien genutzt werden können. Da auch der Bund nachhaltige Fernwärmeprojekte mit Fördergeldern unterstützt, nutzen wir die Stiftungsgelder bei unseren Immobilienprojekten nicht nur verantwortungsvoll, sondern auch besonders effizient.
 
Projekte bei der Tellco AG: Von der Ölheizung zur Fernwärme
  • 51 Tonnen CO2 und 33’500 Liter Heizöl – so die Jahresbilanz des Wohnhauses Steinstäg in Schwyz vor der Umrüstung. Mit der neuen Wärmeerzeugung auf das mit Holz betriebene Fernwärmenetz von der Agro Energie Schwyz AG liegt der CO2-Ausstoss nahezu bei null.
  • Beim Lädelizentrum im bernischen Heimberg, dem Dorfzentrum mit Wohnungen und Gewerberäumen, werden nach dem Umstieg auf die neue Heizform jährlich rund 262 Tonnen CO2 eingespart. Dies dank der Heizung über den Wärmeverband Rewag, der zu 97 Prozent über eine Holzschnitzelheizung betrieben wird.
  • Ganze 2’800 Quadratmeter werden beim Mehrfamilienhaus Sustenstrasse in Brunnen für Raumheizung und Warmwasser durch eine Fernheizung versorgt (Wärmeverbund Agro Energie Schwyz AG). Und die Fotovoltaikanlage auf dem Dach deckt 90 Prozent des Eigenbedarfs an Elektrizität.
  • 71 Prozent Selbstversorgungsgrad weist der Neubau an der Föhneneichstrasse in Brunnen auf. Dies dank intelligenter Einbindung der Fotovoltaikanlage, einer konsequenten Nutzung der Abwärme bei der Lüftungsanlage und einer hervorragend gedämmten Gebäudehülle. Geheizt wird ebenfalls mit Fernwärme, betrieben mit erneuerbarer Energie (Wärmeverbund Agro Energie Schwyz AG).


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