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Teilautonome Lösungen als Alternative zu Vollversicherungen

Teilautonome Lösungen als Alternative zu Vollversicherungen

23.05.2018 |

Inzwischen verbleiben schweizweit nur noch fünf Anbieter von Vollversicherungen in der beruflichen Vorsorge – Tendenz weiter sinkend. Was bedeutet dies für Unternehmen? Was sind die Alternativen? Und worauf gilt es, zu achten?


Nach der Bekanntgabe der AXA, aus dem Vollversicherungsgeschäft auszusteigen, verbleiben auf dem Schweizer Markt noch fünf Anbieter. Dennoch gibt es Stimmen, die für das «Vollkaskomodell» in der beruflichen Vorsorge plädieren: Was ist davon zu halten, und was steckt hinter diesem Modell?

Auslaufmodell Vollversicherung?

Eine Vollversicherung in der beruflichen Vorsorge wird oft auch als Vollkasko bezeichnet, da sie nicht nur das Risiko von Todesfall und Invalidität, sondern auch das Anlagerisiko deckt. Für Unternehmen bedeutet dies eine Rundumgarantie: Die Rente ist gesichert, das Geld wird mit dem garantierten Zins ausbezahlt. Diese Garantie ist natürlich nicht kostenlos: Vollversicherungen gelten als teure Vorsorgelösungen, die ausserdem eine sehr geringe Rendite generieren. Diese sind mit Inkrafttreten des Bundesgesetzes über die berufliche Alters-, Hinterlassenen- und Invalidenvorsorge (BVG) im Jahr 1985 entstanden und wurden damals noch von 20 Versicherern angeboten. In Zeiten tiefer Zinsen und einer zunehmend alternden Gesellschaft sind Vollversicherungsmodelle jedoch für Anbieter und Versicherte je länger je weniger attraktiv und entwickeln sich zum Auslaufmodell. Die restriktiven gesetzlichen Vorgaben – eine Vollversicherung darf zum Beispiel nicht in Unterdeckung geraten – verstärken diese Entwicklung.

Attraktive Möglichkeit: Teilautonome Lösung

Die Alternative liegt auf der Hand: teilautonome Lösungen. Nein, neu sind diese nicht. Von grossen Sammelstiftungen bis zu kleinen, firmeneigenen Pensionskassen mit Milizanlagerat – teilautonome Lösungen sind weit verbreitet. Die Anhänger von Vollversicherungen geben zu bedenken, dass damit das Anlagerisiko an die Versicherten ausgelagert würde. Das stimmt. Doch Michel Herzig, Geschäftsführer der Tellco pkPRO, erklärt: «Viele Unternehmen und Versicherte sagen sich: ‹Lieber bei einer Stiftung versichert sein, bei welcher man mitbestimmen und das entsprechende Risiko selbst tragen kann, als sich langfristig an teure Vorsorgelösungen zu binden›». Seit 2002 bietet die Tellco pkPRO teilautonome Lösungen, mittlerweile für 7’900 Unternehmen mit rund 67’000 Versicherten. Sie ist in diesem Bereich führend und punktet gerade in Sachen Sicherheit mit ihrer langjährigen Erfahrung. Dass die AXA nun auch auf dieses Modell umsteigen will, bestätige das Potenzial und die Sicherheit von Sammelstiftungen. «Dank sehr guter technischer Grundlagen und einer sicherheitsorientierten Anlagestrategie setzt die Tellco pkPRO seit Jahren zukunftssicher auf eine ausgeprägte Sicherheit», so Michel Herzig. Argumente also, die für scheidende Vollversicherungskunden bei einem Entscheid für eine neue Lösung zentral sein dürften.

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Was zählt, ist die Erfahrung

Wer bei der Anlagestrategie mitbestimmen möchte, ist auf entsprechendes Know-how angewiesen. Sonst können gravierende Fehler passieren. Die Stiftungsräte von teilautonomen Pensionskassen sind in der Regel auch selbst Versicherte der Stiftung und tragen somit für sich und die Stiftung eine grosse Verantwortung. Wie kann sichergestellt werden, dass sie dieser Verantwortung gewachsen sind? Michel Herzig rät zu einer Lösung, die von Profis begleitet wird: «Wir sind der Überzeugung, dass niemand mehr Risiko auf sich nehmen sollte, als er tragen kann. Deshalb bieten wir den Stiftungsräten der Tellco pkPRO Unterstützung im Bereich der Risikoanalyse. Wir begleiten sie durch unsere erfahrenen Spezialisten, damit der Fokus stets auf einer sicheren Zukunft liegt.» Damit dürften die Risiken gut einschätzbar sein, sodass die Versicherten sich nicht um ihre Rente sorgen müssen und mit einer besseren Rendite rechnen können, als dies bei der Vollversicherung möglich wäre.

Haben Sie weitere Fragen zu Ihrer beruflichen Vorsorge? Unsere Vorsorgespezialisten beraten Sie gerne.


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